Chemnitz - Stadt mit Köpfchen
Chemnitz, nach Leipzig und Dresden die drittgrößte Stadt Sachsens, wird auch die »Stadt mit Köpfchen« genannt: Zahlreiche Erfindungen und sechsmal mehr Patente als anderswo in Deutschland im 19. Jahrhundert haben die Stadt bekannt gemacht. Auch heute beherrscht dieser Erfindergeist die Stadt – sowohl in Forschungseinrichtungen als auch in der Kunst- und Kulturszene. Im neu gestalteten Kulturkaufhaus DAStietz entstand ein neuer kultureller Knotenpunkt für Chemnitz: Es vereint unter einem Dach Volkshochschule und Stadtbibliothek, das Museum für Naturkunde und die Neue Sächsische Galerie.
Weiter sehenswert in Chemnitz: das modernisierte Opernhaus, das Industriemuseum mit 200 Jahren sächsischer Industriegeschichte auf über 4000 Quadratmetern, die Kunstsammlungen Chemnitz mit der zweitgrößten Sammlung des in Chemnitz geborenen Künstlers Karl Schmidt-Rottluff, das Museum Gunzenhauser mit eine Dauerausstellung zur Kunst der klassischen Moderne und der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit Künstlern wie Munch Dix, Heckel und Schmidt-Rottluff. Architektonisch bietet Chemnitz ein einmaliges Erlebnis: Hier lädt auf dem Kaßberg eines der schönsten Gründerzeitviertel Deutschlands zu Spaziergängen ein. Der Jugendstil findet in der berühmten Esche-Villa – das von Henry van de Velde gestaltete Haus des Strumpffabrikanten Samuel Esche – einzigartigen Ausdruck.